Enthaarungscreme von Veet getestet Erfahrung mit Enthaarung für Beine, Arme, Achseln und Bikinizone

Haarentfernung im Vergleich: Enthaarungscreme Test

Der Trend zur völligen Körper-Enthaarung hält an, entsprechend hoch ist die Nachfrage an Haarentfernung-Produkten und -Methoden. Eine kritische Auseinandersetzung und Vergleichen der Möglichkeiten sollte hier erster Schritt sein. Vor allem Frauen halten es für wichtig eine glatte und unbehaarte Haut zu haben. Gesundheitliche Aspekte oder Nebenwirkungen sind da meist kein Thema. Aber auch junge Männer greifen zur Haarentfernung vor allem unter den Achseln und im Intimbereich. Wobei ersteres auch aus Hygienesicht sinnvoll sein kann und ggf. auch die Geruchsbildung unter dem Arm reduziert. Nicht alle Methoden zur Haarentfernung sind Empfehlenswert wie unsere Übersicht sowie der Erfahrungsbericht zeigen.

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Weitere Informationen und Studien zur Haarentfernung
Einer Studie der Universität Leipzig zufolge entfernen etwa 80 Prozent der deutschen Frauen die Haare an mindestens drei Körperstellen, vor allem an den Beinen, unter den Achseln und im Intimbereich. Die wirksamsten dauerhaften Enthaarungstechniken sind IPL und Laser.

Vor einer Laser- oder IPL-Haarentfernung sollte ein Dermatologe die Stellen untersuchen, um Hautkrebs auszuschließen. Nicht zu empfehlen sind beide Methoden für Frauen mit sehr vielen Muttermalen, hellem Haupttype oder auf dunkler Haut, aufgrund der erhöhten Verbrennungsgefahr. Weitere Möglichkeiten: Sugaring im Intimbereich zur Schamhaarentfernung sowie Brazilian Waxing um Rückenhaare zu entfernen.


Eine Übersicht von Möglichkeiten zur Haarentfernung:


Waxing

Härchen ausreißen: Waxing

Nicht so dauerhaft wie Laser, doch der Effekt hält länger als nach einer Rasur – nämlich etwa vier Wochen. Mit jeder Anwendung werden die Härchen nach und nach weniger und flaumiger.

Am besten lässt man die Haare vor dem ersten Mal zwei Wochen wachsen. "Sie brauchen mindestens fünf Millimeter Länge. Sonst kann Wachs sie nicht umfassen", sagt Nadine Metzger, Apothekerin in Reutlingen. Tragen Sie zudem 24 Stunden vorher keine Creme auf, damit das Wachs haftet.

Mit Warmwachs kann man sich leicht verbrennen. "An einer kleinen Körperstelle die Temperatur testen, bevor das Wachs großflächig aufgetragen wird", so Metzger. Bei Empfindungsstörungen, etwa durch Diabetes, nicht waxen. Ebenso bei vielen Besenreisern oder empfindlicher Haut. Alternative: Cold Waxing. Wachs auf Vliesen wird nur zwischen den Händen erwärmt. Bei beiden Methoden gegen die Wuchsrichtung ziehen.

Epilieren

Jetzt ganz tapfer sein: Epilieren

Mittels eines elektrischen Minipinzetten-Systems werden die Härchen mit hoher Geschwindigkeit herausgezogen. Und das kann sehr wehtun. Nadine Metzger empfiehlt, die Haut vorher zu kühlen und sie während des Zupfens etwas zu spannen. Epiliergeräte mit Massagefunktion werden meist als angenehmer empfunden, weil auf diese Weise die Poren geöffnet werden und die Haare leichter zu entfernen sind. Eine warme Dusche vorab hat einen ähnlichen Effekt. Dennoch kann sich empfindliche Haut nach der Anwendung röten. Dann hilft eine beruhigende Lotion, etwa mit Aloe vera.

Sugaring

Sanfter rupfen: Sugaring

Lauwarme Zuckerpaste zur Haarentfernung (Halawa) kannte man schon im alten Ägypten. Die Methode gilt als weniger schmerzhaft, weil in Wuchsrichtung abgezogen wird. Da die Zuckerpaste nicht ganz so stark haftet wie Wachs, gibt es zudem weniger Reizungen, und Haare wachsen seltener ein. "Die Haut vor der Behandlung mit alkoholischer Lösung von Fett befreien. Dann haftet die Paste besser", rät Apothekerin Metzger.

Enthaarungscreme

Chemiekeule schwingen: Enthaarungscremes

Ohne Zupfschmerz kommen sogenannte Depilationscremes aus. "Die enthaltene Thioglycolsäure zerstört die Hornschicht des Haares und löst sie auf", so Metzger. Testen Sie die Creme erst an einer kleinen Hautstelle. Es kann leicht zu Kontaktallergien kommen. Bei sensibler Haut oder Neurodermitis lieber die Finger davon lassen.

Rasieren

Geht am schnellsten: Rasur

Die Methode mit dem kürzesten Haltbarkeitsdatum – dafür aber die schnellste. Besonders gründlich wird das Ergebnis, wenn man gegen die Wuchsrichtung rasiert. Bei empfindlicher Haut dennoch lieber in Wuchsrichtung rasieren, das führt zu weniger Reizungen. Die Klinge sollten Sie möglichst nur ganz leicht über die Haut ziehen und mit wenigen Zügen auskommen. Und Rasierschaum verwenden – das macht Haut und Haare weich. Tipp: Wer keinen Rasierschaum zur Hand hat, kann alternativ Babyöl oder Conditioner benutzen. Wichtig: Mindestens monatlich Klinge oder Rasierer wechseln. Stumpfe oder mit Keimen besiedelte Klingen begünstigen Pickel und ein Einwachsen der Haare.


Lee-Lou Blog: Veet Enthaarungscreme im Test

Aus Neugier habe ich vor einiger Zeit das Easy Wax von Veet ausprobiert. Die Anwendung hat ziemlich gedauert, weil das Wachs erst einmal 20 Minuten lang aufgewärmt werden musste. Es roch sehr unangenehm, verursachte durch den Duft Kopfschmerzen und die Enthaarung selbst war extrem schmerzhaft. Als hätte das alles nicht gerecht, trat kurze Zeit später ein ziemlich schlimmer Ausschlag auf, obwohl das Produkt für sensible Haut ausgelegt war. Aus diesem Grund war ich mit dem Easy Wax mehr als unzufrieden.

Durch einen Freund – der die Haarentfernungscreme von Veet schon länger verwendet – kam ich ebenfalls dazu sie mal zu testen. Sie ist überall erhältlich und 100 ml kosten etwa 4 Euro. (siehe Preisvergleich: Veet Haarentfernungscreme)
Wobei Männer oft mit Haarausfall zu kämpfen haben, und um jedes Haar kämpfen, so fühlt es sich an anderer stelle Überflüssig an.

In einer Packung befindet sich die Veet Enthaarungscreme, ein Spatel und ein Beipackzettel. Zusätzlich gibt es dieses Produkt in verschiedenen Varianten. Z.B. für trockene und sensible Haut und je nach Vorliebe, auch in verschiedenen Düften.

Anwendung

Die Enthaarungscreme mit dem Spatel auf die gewünschte Stelle auftragen. Mit den Händen ist es ebenfalls möglich das Produkt einzuarbeiten. Im Anschluss sollten die Hände aber gut gewaschen werden. Die Enthaarungscreme ca. 6 – 10 Minuten einwirken lassen und dann mit dem Spatel abziehen und die Haut mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme einreiben.

Verwenden kann man die Veet Enthaarungscreme an Beinen, Armen, Achselhöhlen und an der Bikinizone. Nicht zu empfehlen sind Stellen wie: Krampfadern, Muttermale, Narben und picklige, geschädigte bzw. gereizte Haut. Das Ergebnis hält etwa für 3 – 4 Wochen, bevor die Anwendung wiederholt werden muss.

Persönliche Meinung

Anfangs hatte ich kleine Schwierigkeiten, da ich stellenweise zu wenig von dem Produkt aufgetragen habe und sich die Härchen nach der Einwirkungszeit nicht richtig bzw. komplett entfernen ließen. Mittlerweile trage ich die Creme schon etwas großzügiger auf und erhalte dadurch ein wirklich glattes Ergebnis.

Seitdem ich diese Enthaarungscreme benutze, macht mir das Enthaaren echt Spaß. Es macht mir überhaupt nichts aus, dass man eine bestimmte Einwirkungszeit beachten muss. In dieser Zeit kann man seine Aufmerksamkeit auf andere Sachen richten. Bis auf den Duft, der durch die ganzen chemischen Stoffe etwas unangenehm ist, habe ich an diesem Produkt nichts auszusetzen.

Sehr positiv an dieser Enthaarungsmethode, im Vergleich zu anderen Verfahren, ist, dass man sich weder verbrennt, schneidet oder Schmerzen zufügt, wie es beim Easy Wax der Fall ist.

Eine 100 ml Packung kann schätzungsweise für etwa 4–5 Enthaarungen verwendet werden. Das heißt Kosten für Einwegrasierer bleiben ebenfalls aus.

Durch die positive Erfahrung mit dieser Enthaarungsmethode und den bislang immer guten Ergebnissen, denke ich, dass ich jetzt erstmal bei dieser Art der Enthaarung bleiben werde. Demzufolge bin ich mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis auch vollkommen zufrieden!

Veröffentlicht: Oktober 2014 Autor: Lee Lou
Refrenzen: 
dr-gumpert.de/html/rueckenhaare_entfernen.html
dr-gumpert.de/html/schamhaarentfernung_mit_anleitung.html