Medizinischer Kongress Sozialmedizin, Prävention, Soziologie

Gemeinsamer Kongress in Regensburg

KONGRESS: Daten gewinnen, Wissen nutzen für die Praxis von Prävention und Versorgung | 23.-25. September 2015 | Universität Regensburg

Die diesjährigen Kongresstaschen werden umweltfreundlich in Südafrika durch Re- und Upcycling von LKW-Planen und Werbebannern hergestellt.

Neben dem wissenschaftlichen Programm möchten wir Sie ganz herzlich zu unserem Rahmenprogramm in der Regensburger Altstadt einladen.

Regensburg
Regensburg, Universitätsstadt mit Dom

Gemeinsamer Kongress

  • 51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP)
  • 30. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS)
  • 6. LGL Kongress für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD)
  • In Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen in Bayern (MDK)

Gemeinsamer Kongress 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

zur 51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), zur 30. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) und zum 6. Kongress des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD), die in Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen in Bayern durchgeführt wird, möchten wir Sie ganz herzlich vom 23.-25. September 2015 nach Regensburg einladen.

Eine hochwertige Versorgung und effektive Prävention liegen uns allen am Herzen. Dafür müssen wir wissen, wo Handlungsbedarf besteht und welche Strategien und Strukturen Erfolg versprechen. Es ist Aufgabe der Forschung, die Wissensbasis hierfür zu schaffen – und es ist Aufgabe vieler Akteure im Gesundheitswesen, auf dieser Grundlage Prävention und Versorgung in der Praxis umzusetzen. Das wirft viele Fragen auf, die der Kongress unter dem Leitthema „Daten gewinnen, Wissen nutzen für die Praxis von Prävention und Versorgung“ diskutieren möchte:

  • Welche Daten soll die Wissenschaft erheben?
  • Welche Methoden sind zielführend?
  • Wie kann der Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis gelingen?
  • Warum ist es häufig so schwierig, wissenschaftliche Evidenz in den Versorgungsalltag und Prävention umzusetzen?
  • Wie kann umgekehrt das Wissen aus der Praxis die Forschung informieren?

Die gemeinsame Tagungsausrichtung durch die wissenschaftlichen Fachgesellschaften und das Bayerische LGL ermöglicht, einen besonderen Schwerpunkt auf die Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis zu legen. Darüber hinaus werden aktuelle Ergebnisse aus dem gesamten Themenspektrum der Sozialmedizin, Medizinsoziologie, Prävention, Gesundheitsförderung und Versorgungsforschung diskutiert. Ebenso werden die Schwerpunktthemen des ÖGD ihren Platz im Programm finden.

Der Tagungsort Regensburg ist eine Stadt, die eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlägt: Mit der Auszeichnung als UNESCO-Weltkulturerbe wurde die außergewöhnliche mittelalterliche Erscheinung der Stadt gewürdigt. Gleichzeitig gewinnt Regensburg mit dem größten Wirtschaftswachstum im Bundesvergleich auch als Wissenschaftsstandort zunehmend an Bedeutung.

Themenschwerpunkte

• Qualitative Methoden der Datenerhebung
• Quantitative Methoden der Datenerhebung
• Wissenschaftliche Evaluation
• Epidemiologie
• Praktische Sozialmedizin und Rehabilitation
• Prävention und Gesundheitsförderung
• Öffentlicher Gesundheitsdienst/Public Health
• Gesundheitssystemforschung, Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung
• Frauen- und geschlechtsspezifische Gesundheitsforschung

Tagungsort

Universität Regensburg
Campus, Zentrales Hörsaalgebäude
Universitätsstraße 31
93053 Regensburg

Regensburg verfügt über drei Hochschulen mit zusammen etwa 25.000 Studenten. Grundsteinlegung zur 4. Bayerischen Landesuniversität war 1965. Daraus hervorgegangen sind 11 Fakultäten und über 260 weltweite Partnerschaften.

Apotheker-Zeitung

Apothekerin Veronica Lappe von der PMV-Forschungsgruppe der Uni Köln berichtete über unterschiedliche Verordnungsmuster bei älteren, multimorbiden Patienten mit und ohne Pflegebedarf. Nach ihrer Analyse von Rezeptdaten der Gesetzlichen Krankenversicherung kam sie zu dem Schluss: Versicherte mit Pflegebedarf sind weit häufiger von Multimedikation betroffen als Versicherte ohne Pflegebedarf. Es sei zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit notwendig, im ambulanten wie im stationären Pflegebereich die Multimedikation engmaschig von Ärzten, Pflegekräften und Apothekern zu begleiten.


Wissenschaftliches Programm des 6. LGL Kongresses für den Öffentlichen Gesundheitsdienst

Programm Termine des Kongress
Kongress Programm in Regensburg 2015