Zahnbehandlung unter Vollnarkose

Zahnbehandlung unter Vollnarkose

Mit der Vollnarkose ist es möglich, umfangreiche kieferchirurgische, implantologische Eingriffe oder umfangreiche Zahnsanierungen beschwerde- und angstfrei zu überstehen.


Warum Vollnarkose bei Zahnbehandlung?

Zahnbehandlungen insbesondere der Wurzel gehören, ebenso wie Zahnschmerzen, zu den leidlichen Erfahrungen im Leben. Durch den Zahn ziehen sich tausende Nervenfasern und Nervenbahnen bis zur Zahnwurzel und in den Kiefer welche den ganzen Mundraum vernetzen. Bei intensiver Reizung strahlen so die Schmerzen in den ganzen Kopf aus.

Da auch die Behandlung manchmal mit Schmerz einhergeht, oder einfach die Angst davor, ist die Vorstellung zum Zahnarzt zu gehen für viele eine große Überwindung. Meist haben diese Mensch in der Vergangenheit schon schlechte und unangenehme Erfahrungen bei der Zahnbehandlung erfahren. Alleine Geräusche, oder der Anblick der Instrumente führen dann zu psychischen Stress welcher dem Patienten schon bei dem Gedanken daran Angst macht.

Vollnarkose bei Zahnarztphobie und intensiven Eingriffen

Es gibt viele verschiedene Zahnbehandlungen: Sie können sehr leichte und kurze sein, wofür eine lokale Betäubung (Lokalanästhesie) beim Patienen ausreicht, aber Sie können auch Stundenlange dauern und sehr belastend sein. Für eine Vollnarkose beim Zahnarzt gibt daher mehrere Gründen.

Wann ist eine Vollnarkose nötig?

Vollnarkose bei schweren Behandlungen:
Zu schweren Behandlungen gehören in erster Linie lange und aufwendige Operationen an Zähnen, Wurzeln oder Kiefer.

Auch sehr häufig bei Zahnimplantaten in den Ober- oder Unterkiefer oder das ziehen von mehreren Weisheitszähnen gehört zu einer üblichen Behandlungen unter Vollnarkose.

Wenn eine örtliche Betäubung nicht tief genug einwirken kann oder aufgrund von Erkrankung der Leber/Milz oder einer Allergie gegen die Betäubungsmittel, kann eine Vollnarkose beim Zahnarzt nötig sein.

Vollnarkose bei Zahnarztphobie

Unabhängig vom Umfang der Zahnbehandlung gibt es auch psychische Gründe, welche ein Vollnarkose rechtfertigen.
Patienten, die unter psychologischen Angststörungen oder Phobien (Dentalphobie) leiden, können unter einer Vollnarkose Behandelt werden. So kann verhindert werden, dass der Patient sich bei einer Panik-Attacke während der Behandlung durch Bewegung verletzt oder sein Kreislauf aus Angst kollabiert. Daher kann für manche Menschen die Vollnarkose beim Zahnarzt die einzige Lösung sein, um sich einer notwendigen Zahnbehandlung zu unterziehen.

Ablauf und Wirkung einer Vollnarkose

Anders als bei der Lokalanästhesie wird der Patient bei einer Vollnarkose vor der Behandlung durch medizinische Narkosemittel in Tiefschlaf versetzt. Das Bewusstsein und damit das Schmerzempfinden sowie bestimmte Körperfunktionen werden vorübergehend abgeschalten.

Der Patient kann während der Zahnbehandlung in Narkose nicht aufwachen

Bestandteile der Vollnarkose:

  • Bewusstseins setzt aus, in Form von Schlaf
  • Verlust aller Schmerzempfindungen
  • Die Blockade des Gedächtnisses
  • Dämpfung vegetativer Nervenfunktionen
  • Muskelrelaxation (Entspannung)

Von der Behandlung bekommt der Patient nichts mit, auch keine Erinnerung an den Verlauf, was einen gewünschten Effekt darstellt.

Zahnarzt mit Spezialisierung auf Angstpatienten

Es gibt in Deutschland einige Zahnarztpraxen welche sich auf die Behandlung unter Narkose spezialisiert haben, so auch Zahnarzt Dr. Frank Seidel in Kleinmachnow bei Berlin. Der Zahnarzt hat sich auf die schmerzfreie Zahnbehandlung unter Vollnarkose und Sedierung spezialisiert.

Patienen können so umfangreiche Behandlungen und Verschönerungen durchführen lassen und bekommen so sprichwörtlich schöne Zähne im Tiefschlaf.