Migräne - wenn der Kopf allein entscheidet Arzneimittel gegen Migräne

Migräne: Ursache & Behandlung

Die Migräne ist eine sehr häufig auftretende Krankheit und sollte nicht unterschätzt werden. Ziemlich anfallsweise treten heftige Kopfschmerzen auf, welche durch Bewegung verschlimmert werden. Viele Fragen nach den Unterschieden zwischen Kopfschmerzen und Migräne. Herkömmliche Kopfschmerzen hat jeder Mensch schon einmal erleben müssen, viele reagieren beispielsweise auf sich umstellende Wetterbedingungen mit Kopfschmerzen. Sie verschwindet oft ohne die Einnahme von Medikamenten wieder, - meist reicht ein paar Stunden Schlaf und viel Trinken aus. Migräne kann das Leben von Menschen jedoch erheblich beeinträchtigen und Patienten wissen um die schier unerträglichen Umstände während einer Migräne.

Wie äußert sich die Migräne?

Migräne tritt sehr anfallartig und plötzlich auf, weshalb sie auch schlecht früh zu erkennen ist. Betroffene müssen schon sehr schnell reagieren, um einem Anfall vorzubeugen. Bei Bewegung verschlechtert sich der Zustand und die Schmerzen werden stärker. Neben den typischen Schmerzen im Kopf kommen noch weitere Symptome hinzu, welche zusätzlich stark belastend sein können. Angefangen von Übelkeit und Erbrechen, über anhaltende Appetitlosigkeit, bis hin zu extremer Licht- und Lärmempfindlichkeit. Wer die Migräne ganz schlimm hat, der klagt über Sehstörungen oder Schwindelgefühlen. An dieser Stelle fragen sich viele Geplagte, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Fakt ist aber leider, dass Migräne nicht so behandelt werden kann, sodass sie nie wieder auftritt. Dementsprechend ist es das Ziel, die Symptome zu lindern und die Anfallshäufigkeit zu verringern.

Welche Ursachen hat die Migräne?

Die Ursachen der Migräne sind leider immer noch unbekannt und undefinierbar. Allerdings kann man von so genannten speziellen Triggern ausgehen, welche die Migräneattacken auslösen. Leider können diese Trigger ebenfalls nicht pauschal festgemacht werden, denn auch sie sind bei jeder Person unterschiedlich.
Mediziner gehen davon aus, dass es sich bei der Migräne um eine Gleichgewichtsstörung im Gehirnstoffwechsel geht. Damit dieser funktioniert, sind spezielle Botenstoffe zuständig. Die Rede ist von Serotonin, Noradrenalin und CGRP. Diese sind für die Schmerzempfindlichkeit in den Blutgefäßen verantwortlich und überbringen den Schmerzrezeptoren ihre Botschaften. Sind diese gestört, so kann es zu plötzlichen, heftigen Schmerzen kommen. Auch sehr kleine Blutgefäße im Gehirn haben sich entzündlich verändert, ebenso ist die Schmerzempfindlichkeit im Hirnstamm gestört.

Migräne als häufige Erkrankung

Leider tritt die Migräne sehr häufig auf, vor allem Frauen sind leider verstärkt davon betroffen. Nur sieben Prozent aller Männer leiden an Migräne, etwa 13 Prozent aller Frauen leiden daran. Glücklicherweise treten die ersten Attacken überwiegend erst in späteren Jahren auf, etwa ab dem 35. Lebensjahr. Jede fünfte Frau hat im Laufe ihres Lebens mindestens eine Migräneattacke. Leider kommt es hin und wieder auch vor, dass bereits junge Erwachsene und Schulkinder eine Attacke erleiden.
Migräne ist nicht gleich Migräne, mittlerweile sind viele verschiedene Migräneformen bekannt. Die Attacken ohne Vorwarnung sind die häufigste Form und treten in etwa 80 Prozent aller Fälle auf. Man spricht von der so genannten Migräne Aura, welche der Migräne spezielle Symptome vorausschickt. So kann es bei vielen bereits vor den Schmerzen zu Schwindelanfällen oder einem Taubheitsgefühl in bestimmten Gliedmaßen kommen. Auch Kribbelgefühle oder Lähmungen treten nicht selten auf. Je nach Typ und Mensch können noch weitere Symptome auftreten, ehe die eigentliche Migräne auftritt.

Die Behandlung von Migräne

Migräne kann sehr schwierig vorausgesagt werden, sofern sie aber auftritt, kann sie gut behandelt werden. Meist geschieht das mit Hilfe von Medikamenten. So kann dem Patienten eine Kombination aus Schmerzmitteln verschrieben werden. Je nach Begleitsymptom können es auch Medikationen gegen Übelkeit und Erbrechen sein.

Migräne vorbeugen – worauf sollten Patienten achten?

Der körpereigene Wasserhaushalb spielt eine nicht untergeordnete Rolle bei vielen Vorgängen. Kein Wunder, denn der Mensch besteht ja auch zu 80 Prozent aus Wasser. Dieses wird auch dringend benötigt, um den Kreislauf in Schwung zu halten, um die Gefäße gut zu durchbluten und um die Organe mit lebenswichtigen Stoffen zu versorgen. Migräne kann folglich auch dann verstärkt auftreten, wenn die betroffene Person zu wenig trinkt. Wer einer Migräne vorbeugen will, der sollte vor allem im Sommer viel Wasser trinken. Desweiteren kann die Ernährung eine wichtige Rolle spielen. Da Migränepatienten oft einen geschwächten Appetit verspüren und auch sonst auf Energiereserven zurück greifen, sollte man auf leicht verdauliche Kost setzen, die zudem viele Vitamine enthalten. Obst und Gemüse sollte ganz oben auf der Einkaufsliste von Migränepatienten stehen.
Vermieden werden sollte außerdem anstrengender Sport, was diesen jedoch nicht vollständig ausschließen soll. Sportliche Aktivitäten halten den Kreislauf in Schwung und stärken das Immunsystem. Außerdem verbessert beispielsweise Yoga den Sauerstofftransport im Blut und regt die Abwehrzellen an.